Stress

Stress hat eini_st_stressen grossen Einfluss auf die Schmerzwahrnehmung und Schmerzintensität. Stress verstärkt die Anspannung der Muskulatur, verringert das psychische Wohlbefinden und reduziert die Ausschüttung körpereigener Opiate (Endorphine), die schmerzdämpfend wirken. Er hat auch einen negativen Einfluss auf unsere Durchblutung, das Herzkreislaufsystem, unsere Hirnleistung und unsere Verdauung.

Der Körper unterscheidet nicht ob die Verspannungen aus körperlichen oder psychischen Gründen entstehen. Die dauerhafte Verspannung der Muskeln verhindert eine gute Durchblutung des Muskels und führt somit zu einer Unterversorgung des Gewebes mit Sauerstoff. Gleichzeitig können Stoffwechselprodukte nicht mehr genügend aus dem Muskel abtransportiert werden. Beides – zu wenig Sauerstoff und zu viele Abfallprodukte im Muskel – verursacht Schmerzen.

Wenn wir Schmerzen haben, neigen wir dazu, die Muskulatur anzuspannen (Beispiel: Auf die Zähne beissen). Das heisst, dass sich die Muskelverspannung durch Schmerzen noch verstärken kann. So entsteht ein Teufelskreis von Muskelverspannung und Schmerzen.

Leider geht mit zunehmender Stärke und Dauer der Muskelverspannung oft die Fähigkeit verloren, die Spannung wahrzunehmen. In der Therapie lernen Sie die Spannung und Entspannung wieder besser wahrzunehmen und  die Anspannung wirksam zu lösen.

Als Ergänzung zur Therapie erarbeite ich mit Ihnen auf Anfrage Ansätze aus dem Stressmanagment in der Einzeltherapie bzw. Einzelcoaching. Zudem biete ich Kurse fürs Stressmanagement an.

Der Film von Dr. Mike Evans erklärt viele Zusammenhänge mit wissenschaftlichem Hintergrund genauer. Er ist nur auf englisch erhältlich.